Planung
Linien, Geschwindigkeiten, Abstände und Zielgruppen zusammen denken.
Planungsprozess ansehenSichere Skateanlagen entstehen durch fachgerechtes Design, präzise Montage, klare Betreiberverantwortung, dokumentierte Kontrollen und kontinuierlichen Unterhalt.
Die SN EN 14974 behandelt sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfverfahren für Skateparks. Die BFU empfiehlt, diese Norm und ihre Fachdokumentation bei der Gestaltung von Skateparks mindestens einzuhalten. Welche Ausgabe, Nachweise und Abnahmen für ein konkretes Projekt verlangt werden, wird anhand von Nutzung, Zugänglichkeit, Vertrag und den zuständigen Stellen geklärt.
Eine ausschliesslich privat genutzte und nicht öffentlich zugängliche Skateanlage muss nicht in jedem Fall formell nach SN EN 14974 geprüft oder abgenommen werden. Die Norm bleibt dennoch eine wertvolle Planungsgrundlage für Geometrie, Sicherheitsräume, Konstruktion und Montage. Lokale Bauvorschriften, vertragliche Anforderungen und Vorgaben einer Versicherung können unabhängig davon gelten und sollten vor der Realisierung geprüft werden.
Eigentümer und Betreiber tragen auch bei einer privaten Anlage die Verantwortung für eine sichere Aufstellung, bestimmungsgemässe Nutzung, regelmässige Kontrollen und fachgerechte Instandhaltung. Nach Art. 58 OR kann der Werkeigentümer für Schäden haften, die durch fehlerhafte Anlage oder Herstellung oder durch mangelhaften Unterhalt entstehen. Ob und in welchem Umfang bei einem Unfall eine Haftung besteht, wird nach den konkreten Umständen beurteilt; eine private Nutzung hebt diese Verantwortung nicht auf.
Freiräume, Fallbereiche, Zugänge, Kanten, Übergänge und mögliche Kollisionspunkte werden im Gesamtdesign betrachtet. Sicherheitsabstände werden aus der konkreten Geometrie, dem Fahrweg und der vorgesehenen Nutzung entwickelt.
Planung, Abnahme, Betreiberinformationen, Inspektionen und dokumentierte Massnahmen bilden eine Kette. Eine normgerechte Erstellung ersetzt die laufende Verantwortung für Kontrolle, Wartung und Betrieb nicht.
Die EN 14974 behandelt sicherheitsrelevante Anforderungen an Skateparks, ersetzt jedoch keine projektspezifische Planung der Barrierefreiheit. Zugänge, Wege, Neigungen, Orientierung und Aufenthaltsbereiche müssen zusätzlich anhand des Standorts, der vorgesehenen Nutzung und der geltenden baulichen Anforderungen beurteilt werden.
Linien, Geschwindigkeiten, Abstände und Zielgruppen zusammen denken.
Planungsprozess ansehenAusführung und relevante Unterlagen vor Inbetriebnahme prüfen.
Abnahme besprechenZustand regelmässig kontrollieren und Mängel priorisieren.
Wartung und InspektionNächster Schritt
Wir ordnen sicherheitsrelevante Fragen für Planung, Abnahme und Betrieb deines konkreten Projekts ein.